Anfragen ohne Abschluss, Angebote ohne Antwort, Kunden von vor zwei Jahren. Das Interesse war da, der Zeitpunkt nicht. Was fehlt, ist selten ein besseres Argument. Es fehlt ein Anlass und jemand, dem der Anruf leichtfällt.
Was du auf dieser Seite erfährst
Du willst das lieber besprechen als lesen? Dann geh direkt ins 1:1 Gespräch, 30 Minuten, kostenfrei.
Im B2B klingt eine Absage fast nie nach Absage. Sie klingt nach "aktuell kein Interesse" oder nach "melden Sie sich in ein paar Monaten nochmal". Beides ist kein Nein, sondern eine Terminfrage. Nur fasst kaum jemand drei, vier Mal nach, und irgendwann reißt der Faden.
Das heißt fast immer: nicht jetzt. Das Budget ist verplant, ein Projekt bindet gerade alle Kräfte, oder es gibt eine Baustelle, die wichtiger ist. Die Aussage hat ein Verfallsdatum, nur steht es nicht dabei.
Eine Einladung, die selten angenommen wird. Es fehlt die Wiedervorlage, und nach ein paar Wochen weiß niemand mehr, wer sich wann melden wollte. Der freundlichste Satz im Vertrieb ist gleichzeitig der teuerste.
Man ruft an, schreibt, ruft nochmal an. Dann fühlt es sich nach Nachbohren an, und man hört auf. Oft genau in dem Moment, in dem sich die Lage beim Kontakt gerade ändert.
Das klingt zuerst falsch, schließlich kennst du den Kontakt. Genau das ist das Problem. Zwischen euch liegt eine gemeinsame Geschichte, und die macht das Gespräch schwerer, nicht leichter.
Wir schauen gemeinsam auf deine Liste: wie viele davon erreichbar sind, welche zuerst drankommen und mit welchem Anlass wir anrufen würden. Du bekommst eine Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass sich der Aufwand nicht lohnt.
Meine Kontakte einschätzen lassen 30 Minuten 1:1, kostenfrei, ohne Angebotsdruck. Wir nennen es Sales-Sparring.Der häufigste Fehler ist der Satz "Ich wollte mich nur nochmal melden". Er benennt keinen Grund, also entsteht auch keiner. Ein guter Einstieg macht drei Dinge: Er erinnert an die Vorgeschichte, nennt einen konkreten Anlass für genau heute, und stellt eine Frage, die man beantworten kann, ohne sich zu binden.
Etwas Neues im Angebot, ein Ergebnis aus seiner Branche, ein Wechsel bei ihm oder bei euch, ein Stichtag wie Jahres- oder Budgetwechsel, ein altes Angebot, das nie entschieden wurde.
Ich wollte nur nachfassen. Wir haben gerade Kapazität. Ich melde mich, weil es lange her ist. Das sind Gründe von dir, keine Gründe für ihn.
Sie fragt nach der Situation, nicht nach dem Auftrag. Wer sagen darf, wie es bei ihm gerade aussieht, sagt auch, ob ein Gespräch Sinn hat.
Im Workshop klären wir, mit welchem Aufhänger angerufen wird, wie der erste Satz lautet und wie mit den drei, vier typischen Reaktionen umgegangen wird. Du gibst das frei, und nur so wird telefoniert. Was sich am Markt bewährt, schärfen wir nach den ersten Gesprächen gemeinsam nach.
Alte Listen sind selten sauber, und daran scheitert Reaktivierung, bevor sie beginnt. Zwei Stunden am Telefon in der falschen Liste fühlen sich an wie ein Beweis, dass Akquise nicht funktioniert.
| Was in fast jeder alten Liste steckt | Was wir damit machen |
|---|---|
| Fehlende Rufnummern | Durchwahl recherchieren, damit niemand in der Zentrale landet |
| Veraltete Ansprechpartner | Prüfen, wer heute zuständig ist, und mit dem Richtigen sprechen |
| Dubletten aus mehreren Quellen | Zusammenführen, damit niemand zweimal angerufen wird |
| Firmen, die es nicht mehr gibt | Aussortieren, bevor Zeit verbrannt wird |
| Kontakte ohne Vorgeschichte | Getrennt behandeln, weil dort ein anderer Einstieg nötig ist |
| Verstreute Quellen | Excel, CRM, Postfach und Veranstaltungslisten werden zu einer Liste |
Zwei Zahlen genügen. Wir rechnen bewusst am unteren Rand unserer Erfahrung.
Bewusst vorsichtig gerechnet: 35 Prozent Erreichbarkeit in zwei Durchläufen, 10 bis 12 Termine je 100 erreichten Kontakten und eine Abschlussquote von 25 Prozent auf deiner Seite. Diese Werte schwanken mit der Qualität deiner Liste: Je frischer die Vorgeschichte und je klarer die Zielgruppe, desto höher liegen sie. Überschlagsrechnung, kein Versprechen.
Excel, CSV, CRM-Export, alte Angebote. Du musst nichts aufbereiten, wir führen zusammen, was bei dir verstreut liegt.
Bis zu vier Stunden. Wen rufen wir zuerst an, mit welchem Anlass, und was macht einen Termin für dich wertvoll.
Nummern ergänzen, Ansprechpartner prüfen, Dubletten und geschlossene Firmen entfernen. Ohne dich.
Mehrfach und zu unterschiedlichen Zeiten. Die Termine landen mit Vorbereitungsnotiz in deinem Kalender.
Screening, Workshop und Systemaufbau werden nicht gesondert berechnet. Abgerechnet wird je Termin, wöchentlich.
No-Show wird kostenfrei reterminiert. Passt ein Termin nicht zu den Kriterien, melde ihn binnen drei Werktagen, wir schreiben ihn gut oder ersetzen ihn.
Ein Nein zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Nein für immer. Es wird mit Notiz und Wiedervorlage dokumentiert, damit der zweite Anlauf leichter wird.
Bring zwei Zahlen mit: wie viele Kontakte du hast und was ein Kunde bei dir wert ist. In dreißig Minuten weißt du, wie viele Termine realistisch drinstecken und mit welchem Anlass wir anrufen würden.
Reaktivierung durchrechnen 30 Minuten 1:1, kostenfrei. Wenn es sich nicht lohnt, sagen wir es dir.Im geschäftlichen Verkehr ist ein Anruf zulässig, wenn eine mutmaßliche Einwilligung nach § 7 UWG vorliegt. Bei einer bestehenden oder früheren Geschäftsbeziehung, einer eigenen Anfrage oder einem gemeinsamen Termin ist dieser sachliche Zusammenhang in aller Regel gegeben. Anders sieht es bei Kontakten aus, die nie mit dir zu tun hatten. Deshalb schauen wir uns die Herkunft deiner Daten vorher gemeinsam an. Du sicherst zu, dass sie rechtmäßig erhoben wurden, und wir stellen dir eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO einschließlich der technischen und organisatorischen Maßnahmen bereit. Eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben wir auf Wunsch.
Das ersetzt keine Rechtsberatung. Im Zweifel prüft das dein Anwalt, und wir richten uns danach.
Die Grenze liegt nicht fest. Sie verschiebt sich mit der Qualität deiner Liste.
Auch hier gilt: Je frischer die Vorgeschichte und je klarer deine Zielgruppe, desto früher rechnet es sich. Ein gepflegter Bestand mit 300 Kontakten kann mehr bringen als 2.000 Adressen ohne Berührungspunkt.
Zwei bis drei Jahre sind unproblematisch, oft funktionieren ältere Kontakte sogar besser als frische. Der Grund ist einfach: Bei einer alten Anfrage hat sich die Situation meist verändert, und genau das ist der Anlass für das Gespräch. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern ob es einen echten Berührungspunkt gab.
Weil zwischen dir und dem Kontakt eine gemeinsame Geschichte liegt. Bei deinem Anruf schwingt mit, dass sich lange niemand gemeldet hat, und der Kontakt müsste erklären, warum er sich nie zurückgemeldet hat. Ein Dritter ruft ohne diese Last an, darf fragen, warum es damals nicht dazu kam, und nimmt einen Vorwand nicht persönlich. Genau in der ruhigen Nachfrage auf ein erstes Nein entstehen die meisten Termine.
Das legen wir vorher im Workshop gemeinsam fest und du gibst es frei. Gut funktionieren: etwas Neues im Angebot, ein Ergebnis aus seiner Branche, ein Wechsel auf einer der beiden Seiten, ein Stichtag wie Jahres- oder Budgetwechsel oder ein altes Angebot, das nie entschieden wurde. Nicht funktioniert der Satz, man wolle sich nur nochmal melden, denn das ist ein Grund von dir, kein Grund für ihn.
Nur wenn ohne Anlass angerufen wird. Mit einem sachlichen Grund wird ein Anruf im B2B fast immer als aufmerksam empfunden. Wer kein Interesse hat, sagt das, und das wird respektiert und dokumentiert. Es wird nicht nachgebohrt und keine Dringlichkeit erfunden. Es ist dein Name, der an dem Gespräch hängt.
Als Richtwert etwa 200 Kontakte mit echter Vorgeschichte. Wichtiger als die Menge ist die Herkunft: Anfragen, Angebote, Gespräche, Veranstaltungen. Ein gepflegter Bestand von 300 Kontakten kann mehr bringen als 2.000 Adressen ohne Berührungspunkt. Wir schauen uns deine Liste vorher an und sagen dir binnen 24 Stunden, ob wir eine Zusage geben können.
Das ist der Normalfall. Im Screening ergänzen wir fehlende Rufnummern, prüfen Ansprechpartner, führen Dubletten zusammen und entfernen Firmen, die es nicht mehr gibt. Du musst vorher nichts aufbereiten, ein Export genügt. Screening und Aufbau werden nicht gesondert berechnet.
Im geschäftlichen Verkehr ist ein Anruf zulässig, wenn eine mutmaßliche Einwilligung nach § 7 UWG vorliegt. Bei einer bestehenden oder früheren Geschäftsbeziehung, einer eigenen Anfrage oder einem gemeinsamen Termin ist der sachliche Zusammenhang in der Regel gegeben. Du bleibst für die Rechtmäßigkeit deiner Daten verantwortlich, wir stellen eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bereit. Das ersetzt keine Rechtsberatung.
Vorsichtig gerechnet werden in zwei Durchläufen rund 35 von 100 Kontakten überhaupt erreicht, und aus 100 erreichten Kontakten entstehen etwa 10 bis 12 qualifizierte Termine. Bei kalten, gekauften Listen liegt derselbe Wert deutlich niedriger, weil der Anlass fehlt. Nach oben ist Luft, wenn die Vorgeschichte frisch und die Zielgruppe klar ist. Wie viele Termine wir zusagen, entscheiden wir erst, nachdem wir deine Liste gesehen haben, und wir sagen lieber zu wenig zu als zu viel.
Sie bleiben mit Notiz und Wiedervorlage im System. Ein Nein zum jetzigen Zeitpunkt ist kein Nein für immer, und der zweite Anlauf in einigen Monaten ist deutlich einfacher als der erste, weil der Anlass dann bereits existiert. Genau dafür ist das System da, das wir für dich einrichten.