Inbound-Setting für Berater und B2B-Dienstleister

Deine Anfragen sind nicht das Problem. Die Zeit bis zum Anruf ist es.

Jemand füllt dein Formular aus, meldet sich zum Webinar an oder lädt Unterlagen herunter. In diesem Moment ist er offen für ein Gespräch. Zwei Tage später hat er drei Wettbewerber angeschrieben oder das Thema wieder vergessen. Zwischen diesen beiden Zuständen liegt kein besseres Angebot, sondern ein Anruf.

Was du auf dieser Seite erfährst

Warum die ersten Minuten über den Auftrag entscheiden
Warum Nachfassen im Alltag trotzdem scheitert
Was ein guter Erstkontakt leisten muss
Was dich deine heutige Reaktionszeit kostet

Du willst das lieber besprechen als lesen? Dann geh direkt ins 1:1 Gespräch, 30 Minuten, kostenfrei.

Erstens

Nicht der Beste gewinnt die Anfrage. Der Erste.

Wer sich als Erster meldet, führt das Gespräch, bevor der Interessent vergleicht. Wer sich am nächsten Tag meldet, verkauft gegen einen Vergleich, den er nicht mitbestimmt hat. Die Zahlen dazu sind seit Jahren stabil.

47 Std.durchschnittliche Reaktionszeit auf B2B-Anfragen
42 %der Unternehmen brauchen länger als einen Tag
32 %Abschlussquote bei Reaktion in unter 5 Minuten
12 %Abschlussquote bei Reaktion nach über 24 Stunden

Werte aus veröffentlichten Untersuchungen zur Lead-Reaktionszeit im B2B. Sie beschreiben Durchschnitte über viele Unternehmen, keine Zusage für deinen Einzelfall.

Zweitens

Warum es im Alltag trotzdem nicht passiert.

Kaum jemand lässt Anfragen absichtlich liegen. Sie fallen durch, weil der Moment, in dem sie eingehen, fast nie der Moment ist, in dem man telefonieren kann.

Du bist gerade im Kundentermin Die Anfrage kommt um 10:40, du bist bis 12 Uhr im Gespräch, danach kommt das nächste. Am Abend ist die Anfrage sieben Stunden alt.
Du willst nicht stören Ein Download ist keine Kaufabsicht, also wartet man lieber ab. Genau dieses Zögern kostet den Erstkontakt.
Es fehlt der feste Ablauf Wenn nicht definiert ist, wer wann anruft und was gefragt wird, entscheidet die Tagesform. Und die entscheidet oft gegen den Anruf.
Die Mail ist bequemer Sie fühlt sich nach erledigt an, wird aber deutlich seltener beantwortet als ein Anruf angenommen wird.
Nach zwei Versuchen ist Schluss Wer beim ersten Mal nicht erreichbar ist, wird selten ein drittes Mal angerufen. Dabei entsteht Erreichbarkeit erst über mehrere Versuche zu unterschiedlichen Zeiten.
Am Wochenende ist niemand da Anfragen kommen auch samstags. Wenn sie erst montags bearbeitet werden, sind sie schon zwei Tage alt, bevor jemand hinsieht.

Wie schnell werden deine Anfragen heute bearbeitet?

Wir schauen uns gemeinsam an, wo deine Anfragen eingehen, was danach passiert und wie viele davon nie einen Anruf bekommen. Danach weißt du, wie viel Umsatz zwischen Eingang und Erstkontakt liegen bleibt.

Reaktionszeit gemeinsam ansehen 30 Minuten 1:1, kostenfrei, ohne Angebotsdruck. Wir nennen es Sales-Sparring.
Drittens

Was ein guter Erstkontakt leisten muss.

Schnell anrufen allein reicht nicht. Ein schneller Anruf, der wie ein Verkaufsversuch klingt, macht es schlimmer als gar keiner. Drei Dinge muss das Gespräch leisten, mehr nicht.

01

Anknüpfen statt verkaufen

Der Anruf bezieht sich auf das, was der Kontakt gerade getan hat. Er hat sich angemeldet, etwas heruntergeladen, eine Frage gestellt. Das ist der Anlass, und der ist schon da.

02

Klären, ob es überhaupt passt

Zielgruppe, Zuständigkeit, Situation, Zeitrahmen. Wer nicht passt, bekommt keinen Termin in deinem Kalender, sondern eine ehrliche Rückmeldung.

03

Sauber übergeben

Termin im Kalender, Bestätigung und Erinnerung beim Kontakt, Vorbereitungsnotiz bei dir: woher er kommt, was er gesagt hat, was offen blieb.

Und was der Erstkontakt ausdrücklich nicht tut

  • Er verkauft nicht. Preise, Leistungsumfang und Zusagen bleiben bei dir. Was am Telefon versprochen wird, liegt sonst in deinem Gespräch auf dem Tisch.
  • Er drängt nicht. Wer gerade keine Zeit hat, bekommt einen zweiten Anlauf, keinen Druck.
  • Er erfindet keine Dringlichkeit. Kein letzter freier Platz, keine ablaufenden Konditionen. Es ist dein Name, der an dem Anruf hängt.
  • Er zählt keine Termine. Ein Termin mit jemandem, der nicht passt, wird nicht gebucht, sondern dokumentiert.
Viertens

Was als Anfrage zählt und wann angerufen wird.

Damit es keine Missverständnisse gibt, wird beides vorher festgelegt: welche Eingänge bearbeitet werden und in welchen Zeiten die Zusage gilt.

Das zählt als AnfrageDas gehört nicht dazu
Formularanfragen von Website und Landingpages Kaltakquise auf neue Zielkunden, das ist eine eigene Leistung
Webinar- und Veranstaltungsanmeldungen, auch bei Nichterscheinen Reaktivierung alter Bestandskontakte, ebenfalls eigene Leistung
Downloads und Newsletter-Anmeldungen, soweit die Ansprache zulässig ist Support- und Serviceanfragen bestehender Kunden
Verpasste Anrufe und Rückrufbitten aus deiner Telefonanlage Bewerbungen, Rechnungen und sonstige Post
Anfragen über Portale, sofern die Daten übergeben werden Anfragen ohne Telefonnummer, dort übernehmen wir das Nachfassen per E-Mail

Servicezeiten, damit die Zusage etwas wert ist

Die 15 Minuten gelten innerhalb der vereinbarten Servicezeiten. Standard sind Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Anfragen außerhalb dieser Zeiten werden zu Beginn des nächsten Zeitfensters bearbeitet, also am Montagmorgen und nicht am Montagnachmittag. Wer regelmäßig Anfragen am Wochenende bekommt, kann die Zeiten erweitern, das legen wir vorher gemeinsam fest und es fließt in den Preis ein.

Ist der Kontakt beim ersten Versuch nicht erreichbar, wird mehrfach und zu unterschiedlichen Tageszeiten angerufen, ergänzt um eine kurze E-Mail. Aufgegeben wird nicht nach dem zweiten Versuch.

Fünftens

Was kostet dich deine aktuelle Reaktionszeit?

Drei Angaben genügen. Gerechnet wird mit den Studienwerten von oben.

Gerechnet wird der Unterschied zwischen deiner heutigen Reaktionszeit und einer Reaktion innerhalb weniger Minuten. Bewusst nicht mit dem Bestwert von 32 Prozent, sondern mit 24.

240Anfragen im Jahr
22zusätzliche Kunden im Jahr
129.600 €Umsatzunterschied im ersten Jahr

Überschlagsrechnung auf Basis veröffentlichter Durchschnittswerte zur Lead-Reaktionszeit. Kein Versprechen für deinen Einzelfall. Die Werte hängen stark davon ab, wie kaufnah deine Anfragen sind: Eine Angebotsanfrage ist etwas anderes als ein Download.

Und wenn wir es machen

So läuft es bei uns.

1

Anfrage kommt rein

Formular, Webinar, Download, Portal oder verpasster Anruf. Alles landet in einem System, auf das du jederzeit Zugriff hast.

2

Anruf in 15 Minuten

Innerhalb der vereinbarten Servicezeiten, mit dem Einstieg, den du vorher freigegeben hast.

3

Qualifizierung

Passt die Zielgruppe, ist die Person zuständig, was braucht sie konkret. Nach Kriterien, die wir gemeinsam festlegen.

4

Termin und Übergabe

Termin im Kalender, Bestätigung und Erinnerung beim Kontakt, Vorbereitungsnotiz bei dir.

Es rufen dieselben Menschen an

Kein wechselndes Personal, das dein Thema nicht kennt. Wer bei deinen Anfragen anruft, kennt dein Angebot.

Monatlich buchbar

Der Preis richtet sich nach Anfragevolumen und Servicezeiten und steht vorher fest. Keine Jahresbindung.

Du siehst alles

Wie viele Anfragen kamen, wie schnell kontaktiert wurde, wie viele nicht zur Zielgruppe gehörten. Diese Zahl sagt dir auch, ob deine Werbung die Richtigen anzieht.

Lohnt sich Inbound-Setting bei deinem Volumen?

Bring zwei Zahlen mit: wie viele Anfragen im Monat eingehen und was ein Kunde bei dir wert ist. In dreißig Minuten weißt du, ob sich ein fester Erstkontakt rechnet oder ob du zuerst an einer anderen Stelle ansetzen solltest.

Volumen gemeinsam durchrechnen 30 Minuten 1:1, kostenfrei. Wenn es sich nicht lohnt, sagen wir es dir.
Offen gesagt

Wann sich ein fester Erstkontakt rechnet.

Die Grenze liegt nicht fest. Sie hängt am Volumen und daran, wie kaufnah deine Anfragen sind.

Es lohnt sich nicht, wenn

  • bei dir weniger als eine Handvoll Anfragen im Monat eingehen.
  • ein neuer Kunde dir weniger als rund 5.000 Euro im ersten Jahr wert ist.
  • deine Eingänge überwiegend Support statt Kaufinteresse sind.
  • du jede Anfrage bewusst selbst annehmen willst und niemanden dazwischen möchtest.

Es lohnt sich, wenn

  • regelmäßig Anfragen kommen, du aber nicht sofort ans Telefon kommst.
  • du merkst, dass Interessenten abspringen, bevor du zurückrufst.
  • du bereits in Werbung, Content oder Webinare investierst.
  • du deine Zeit im Verkaufsgespräch verbringen willst, nicht im Hinterhertelefonieren.

Ein ehrlicher Hinweis: Wenn kaum Anfragen eingehen, ist Inbound-Setting die falsche Baustelle. Dann fehlt Reichweite, nicht Geschwindigkeit. Sag es uns im Gespräch, dann sortieren wir das gemeinsam, statt dir etwas zu verkaufen, das dein Problem nicht löst.

Häufige Fragen

Inbound-Setting: die häufigsten Fragen.

Was bedeutet Reaktionszeit von 15 Minuten genau?

Innerhalb der vereinbarten Servicezeiten startet der erste Anrufversuch spätestens 15 Minuten nach Eingang der Anfrage. Standard sind Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, andere Zeiten sind vereinbar und fließen in den Preis ein. Anfragen außerhalb der Servicezeiten werden zu Beginn des nächsten Zeitfensters bearbeitet.

Was passiert, wenn der Kontakt nicht abnimmt?

Dann wird mehrfach und zu unterschiedlichen Tageszeiten angerufen, ergänzt um eine kurze E-Mail. Erreichbarkeit entsteht selten beim ersten Versuch. Aufgegeben wird nicht nach dem zweiten Anlauf, und jeder Versuch wird dokumentiert, damit du siehst, was passiert ist.

Wirkt ein Anruf nach wenigen Minuten nicht aufdringlich?

Die Erfahrung ist umgekehrt. Wer sich sofort meldet, wirkt aufmerksam und professionell, solange das Gespräch ruhig geführt wird und an das anknüpft, was der Kontakt gerade getan hat. Aufdringlich wird es nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch Tonfall, Druck und erfundene Dringlichkeit. Genau das ist ausgeschlossen, und der Gesprächseinstieg wird vorher von dir freigegeben.

Was zählt als Anfrage?

Formularanfragen von Website und Landingpages, Webinar- und Veranstaltungsanmeldungen, Downloads und Newsletter-Anmeldungen, verpasste Anrufe und Rückrufbitten sowie Anfragen über Portale, sofern die Daten übergeben werden. Nicht enthalten sind Kaltakquise auf neue Zielkunden, die Reaktivierung alter Bestandskontakte sowie Support- und Serviceanfragen bestehender Kunden.

Wie wird abgerechnet?

Inbound-Setting ist ein monatlich buchbarer Service. Der Preis richtet sich nach dem Anfragevolumen und den vereinbarten Servicezeiten und steht vor dem Start fest. Es gibt keine Jahresbindung. Termine aus Reaktivierung oder Kaltakquise werden separat je Termin abgerechnet.

Was passiert mit Anfragen, die nicht zu meiner Zielgruppe gehören?

Sie werden dokumentiert und nicht in deinen Kalender gelegt. Im Reporting siehst du, wie viele Anfragen nicht zur Zielgruppe passten. Diese Zahl ist wertvoll, weil sie zeigt, ob deine Werbung die richtigen Menschen anzieht, und sie ist oft der erste Hinweis darauf, dass an der Anzeige etwas geändert werden sollte.

Braucht ihr Zugriff auf mein CRM oder meine Telefonanlage?

Wir arbeiten in einem System, das wir für dich einrichten, und binden deinen Kalender über Microsoft 365 oder Google an. Telefoniert wird über unsere Telefonanlage, auf Wunsch mit einer fest zugewiesenen Rufnummer. Wenn du bereits ein CRM nutzt, klären wir im Workshop, wie die Daten zusammenlaufen.

Ist der Anruf auf eine Anfrage rechtlich zulässig?

Wer selbst eine Anfrage stellt und seine Telefonnummer hinterlässt, rechnet mit einem Rückruf. Damit liegt in aller Regel eine Einwilligung oder zumindest eine mutmaßliche Einwilligung im geschäftlichen Verkehr vor. Für deine Formulare und Einwilligungstexte bleibst du verantwortlich. Wir stellen eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO inklusive der technischen und organisatorischen Maßnahmen bereit. Das ersetzt keine Rechtsberatung.

Wie schnell kann es losgehen?

In der Regel innerhalb von 14 Tagen. Wir brauchen einen Workshop-Termin von bis zu vier Stunden, deine Kalenderfreigabe und den technischen Zugang zu den Kanälen, über die Anfragen eingehen. Danach läuft der Service ab dem vereinbarten Starttag.

Wie schnell werden deine Anfragen bearbeitet? 30 Min. 1:1