Kaufberatung für Berater und B2B-Dienstleister

Termine kaufen: worauf es ankommt, bevor du bezahlst.

Termine einzukaufen ist eine gute Entscheidung, wenn du weißt, was du bekommst. Der Preis je Termin sagt dabei am wenigsten aus. Entscheidend ist, wer anruft, mit welchem Anlass, wer den Termin bestätigt und was passiert, wenn er nichts taugt.

Was du auf dieser Seite erfährst

Was du beim Terminkauf tatsächlich bekommst
Sieben Fragen, die jeder Anbieter beantworten muss
Wie externes Setting dein Verkaufsgespräch verändert
Was ein Termin bei dir kosten darf

Du willst das lieber besprechen als lesen? Dann geh direkt ins 1:1 Gespräch, 30 Minuten, kostenfrei.

Erstens

Du kaufst kein Gespräch. Du kaufst eine Verkaufschance.

Eine Verkaufschance ist mehr als ein Eintrag im Kalender. Sie entsteht erst, wenn vier Dinge stimmen: Es gibt einen Anlass, der zu deinem Angebot passt. Am Tisch sitzt jemand, der entscheiden kann. Der Kontakt hat aktiv zugesagt. Und er weiß, worüber gesprochen wird. Fehlt eines davon, hast du einen Termin, aber keine Chance.

01

Der Anlass

Warum wurde überhaupt angerufen? Ein Anlass, der zu deinem Angebot passt, bringt dir einen Gesprächspartner, der vorbereitet ist. Ein beliebiger Aufhänger bringt dir jemanden, der fragt: worum ging es nochmal?

02

Die Person

Entscheider oder jemand, der weiterleiten muss? Das entscheidet, ob dein Gespräch ein Verkaufsgespräch wird oder eine Vorstellungsrunde, die du danach wiederholst.

03

Die Zusage

Hat der Kontakt aktiv zugestimmt und eine Bestätigung erhalten, oder wurde ihm ein Termin untergeschoben? Das ist der größte Hebel auf die No-Show-Quote.

04

Die Erwartung

Was wurde ihm angekündigt? Was am Telefon versprochen wird, liegt in deinem Gespräch auf dem Tisch. Auch das, was zu viel versprochen wurde.

Was du nicht kaufst, ist Kaufabsicht. Kein seriöser Anbieter kann sie liefern, und wer sie verspricht, verkauft dir am Ende Termine, die im Gespräch zusammenfallen.

Zweitens

Sieben Fragen, die jeder Anbieter beantworten muss.

Stell sie, bevor du über den Preis sprichst. Wer bei einer davon ausweicht, verkauft Terminmengen, nicht Terminqualität.

Wer telefoniert konkret? Feste Personen, die dein Thema kennen, oder wechselnde Kräfte, die nach Liste arbeiten? Bei uns: wir selbst.
Mit welchem Anlass wird angerufen? Lass dir den ersten Satz zeigen. Wenn es ihn noch nicht gibt, wird er improvisiert. Bei uns: vorher gemeinsam festgelegt und von dir freigegeben.
Was gilt als qualifizierter Termin? Steht die Definition schriftlich im Vertrag oder nur im Verkaufsgespräch? Bei uns: fünf Kriterien, schriftlich im Auftrag.
Was passiert bei No-Show oder Fehlbesetzung? Ersatz, Gutschrift oder Achselzucken? Und in welcher Frist musst du reklamieren? Bei uns: kostenfreie Reterminierung, sonst Gutschrift oder Ersatz.
Wem gehören die Daten und Gesprächsnotizen? Bekommst du Zugriff auf das System oder nur eine Liste am Monatsende? Bei uns: eigener Zugang, jederzeit einsehbar.
Wer liefert die Kontakte? Arbeitet der Anbieter mit deinen Kontakten, mit gekauften Adressen oder recherchiert er selbst? Davon hängt die Terminquote ab, nicht vom Talent am Telefon. Bei uns: am liebsten deine bestehenden Kontakte. Wenn die nicht reichen, stellen wir gemeinsam eine Zielkundenliste zusammen und recherchieren die fehlenden Daten.
Wer trägt das rechtliche Risiko? Telefonwerbung im B2B hat Regeln. Kläre, wer für die Datenherkunft geradesteht. Bei uns: schriftlich geregelt, mit Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Willst du diese sieben Fragen an deinem Fall durchgehen?

Wir schauen gemeinsam auf deine Zielgruppe und deine Kontakte und du bekommst eine Einschätzung, wie viele Termine realistisch drinstecken und was sie erfüllen müssten, damit sie dir etwas bringen.

Meinen Fall gemeinsam durchgehen 30 Minuten 1:1, kostenfrei, ohne Angebotsdruck. Wir nennen es Sales-Sparring.
Drittens

Wie externes Setting dein Verkaufsgespräch verändert.

Das ist der Teil, den fast niemand anspricht: Wer den Termin macht, bestimmt, wie dein Gespräch beginnt. Du übernimmst nicht nur einen Kalendereintrag, sondern eine Erwartung.

Zu viel versprochen

Wird am Telefon ein Ergebnis angedeutet, das du so nicht lieferst, beginnt dein Gespräch mit einer Korrektur. Du verkaufst dann nicht, du relativierst.

Zu wenig gesagt

Wer nur einen unverbindlichen Kennenlerntermin vereinbart, liefert dir jemanden ohne Erwartung. Du fängst bei null an und brauchst zwei Gespräche statt einem.

Richtig übergeben

Der Kontakt weiß, warum er spricht, mit wem und worüber. Du steigst direkt in die Sache ein. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Termin und einer Chance.

Deshalb bekommst du bei uns vor jedem Termin eine Notiz

  • Woher der Kontakt kommt und welche Vorgeschichte es mit dir gibt.
  • Was am Telefon gesagt wurde, wörtlich der Anlass, mit dem der Termin zustande kam.
  • Was ihn beschäftigt, also die Situation, die er selbst genannt hat.
  • Was offen blieb, damit du weißt, wo du ansetzen kannst.

Du gehst damit vorbereitet ins Gespräch, und der Kontakt merkt es in den ersten dreißig Sekunden.

Viertens

Was darf ein Termin bei dir kosten?

Nicht der Preis je Termin entscheidet, sondern was dich am Ende ein gewonnener Kunde kostet. Zwei Zahlen genügen für den Überschlag.

1.800 €Wert eines qualifizierten Termins
600 €Obergrenze, damit sich der Kauf klar lohnt
4Termine bis zum ersten Auftrag

Rechenlogik: Wert je Termin ist Kundenwert multipliziert mit deiner Abschlussquote. Als Obergrenze setzen wir ein Drittel davon an, damit auch bei schwankenden Quoten Luft bleibt. Überschlagsrechnung, kein Versprechen.

Der Wert dieser Rechnung liegt nicht in der Zahl, sondern in der Frage dahinter: Wenn dir ein Anbieter Termine deutlich unter deiner Obergrenze anbietet, prüfe die sieben Fragen oben besonders genau. Günstige Termine entstehen fast immer dadurch, dass bei der Qualifizierung gespart wird.

Und wenn wir es machen

So läuft es bei uns.

Damit du einordnen kannst, wovon hier die Rede ist: Wir vereinbaren Termine für Berater und B2B-Dienstleister, aus deinen Kontakten oder auf einer gemeinsam definierten Zielgruppe.

1

Workshop

Bis zu vier Stunden. Zielgruppe, Anlass, Gesprächseinstieg, Terminkriterien. Dein einziger echter Zeitaufwand.

2

Screening

Liste aufbereiten: fehlende Rufnummern, richtige Ansprechpartner, Dubletten und geschlossene Firmen raus.

3

Telefonie

Wir rufen selbst an, mehrfach und zu unterschiedlichen Zeiten, und buchen nur in Zeitfenstern, die du freigegeben hast.

4

Übergabe

Termin im Kalender, Bestätigung und Erinnerung beim Kontakt, Vorbereitungsnotiz bei dir.

Wir gehen in Vorleistung

Screening, Workshop und Systemaufbau werden nicht gesondert berechnet. Abgerechnet wird je Termin, wöchentlich.

Was ausfällt, wird gutgeschrieben

No-Show wird kostenfrei reterminiert. Passt ein Termin nicht zu den Kriterien, melde ihn binnen drei Werktagen, wir schreiben ihn gut oder ersetzen ihn.

Du bestimmst die Menge

Du nennst eine Obergrenze, wie viele Termine wir höchstens buchen. Mehr, als du bedienen kannst, wollen wir gar nicht liefern.

Wie viele Termine stecken in deinem Fall?

Schick uns keine Liste, bring einfach zwei Zahlen mit: wie viele Kontakte du hast und was ein Kunde bei dir wert ist. In dreißig Minuten weißt du, ob sich Termine für dich rechnen und was sie erfüllen müssten.

Terminpotenzial einschätzen lassen 30 Minuten 1:1, kostenfrei. Wenn es sich nicht rechnet, sagen wir es dir.
Offen gesagt

Wann sich der Terminkauf rechnet.

Die Grenze liegt nicht fest. Sie verschiebt sich mit der Qualität deiner Liste.

Es lohnt sich nicht, wenn

  • ein neuer Kunde dir weniger als rund 5.000 Euro im ersten Jahr wert ist.
  • du gerade keine Kapazität hast, neue Kunden auch zu bedienen.
  • dein Angebot noch nicht klar genug ist, um es in zwei Sätzen zu erklären.
  • du nur die Menge willst und schlechte Gespräche in Kauf nimmst.

Es lohnt sich, wenn

  • du Berater oder Dienstleister im B2B bist und selbst gut verkaufen kannst.
  • dir Gespräche fehlen, nicht Argumente.
  • du deine Zeit im Abschluss verbringen willst, nicht in der Terminierung.
  • du innerhalb von 14 Tagen starten und vier Stunden freimachen kannst.

Diese Zahlen sind keine feste Grenze. Sie hängen davon ab, wie hochwertig und qualifiziert deine Liste ist. Bei Kontakten mit echter Vorgeschichte liegt die Terminquote um ein Vielfaches über der einer kalten Liste. Deshalb kann sich der Terminkauf bei einem gepflegten Bestand schon bei kleineren Kundenwerten rechnen, während er bei einer kalten Liste erst ab deutlich höheren Werten trägt.

Häufige Fragen

Termine kaufen: die häufigsten Fragen.

Was kostet ein B2B-Termin?

Je nach Zielgruppe und Qualitätsanspruch bewegen sich Termine mit Entscheidern im B2B üblicherweise im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich. Sinnvoller als der Vergleich von Terminpreisen ist die Rechnung über den Kundenwert: Multipliziere den Wert eines neuen Kunden mit deiner Abschlussquote, und du hast den Wert eines qualifizierten Termins. Alles deutlich unterhalb eines Drittels davon ist wirtschaftlich, alles darüber wird knapp. Die Grenze verschiebt sich mit der Qualität der Liste: Kontakte mit Vorgeschichte bringen ein Vielfaches der Terminquote kalter Adressen.

Was ist ein qualifizierter Termin?

Der Gesprächspartner ist Entscheider oder an der Entscheidung beteiligt, das Unternehmen passt zur vorher definierten Zielgruppe, der Anlass passt zu deinem Angebot, der Kontakt hat aktiv zugestimmt und eine Bestätigung erhalten. Wichtig ist, dass diese Definition schriftlich im Vertrag steht und nicht nur im Verkaufsgespräch fällt.

Wie erkenne ich einen guten Terminierungsdienstleister?

An sieben Antworten: Wer telefoniert konkret, mit welchem Anlass wird angerufen, was gilt schriftlich als qualifizierter Termin, was passiert bei No-Show oder Fehlbesetzung, wem gehören Daten und Gesprächsnotizen, wer liefert die Kontakte, und wer trägt das rechtliche Risiko bei der Telefonwerbung. Wer bei einer dieser Fragen ausweicht, verkauft Menge statt Qualität.

Beeinflusst externes Setting meine Abschlussquote?

Ja, deutlich. Was am Telefon versprochen wird, liegt in deinem Gespräch auf dem Tisch. Wird zu viel angedeutet, beginnst du mit einer Korrektur statt mit dem Verkauf. Wird zu wenig gesagt, brauchst du zwei Gespräche statt einem. Deshalb gehören der Gesprächseinstieg und die Erwartungshaltung vorher abgestimmt und freigegeben, und du solltest zu jedem Termin eine Notiz bekommen, was gesagt wurde.

Was passiert, wenn ein Kontakt nicht erscheint?

Bei uns wird kostenfrei reterminiert. Findet der Termin nicht innerhalb von 14 Tagen statt, bekommst du einen Ersatztermin mit einem anderen Kontakt. Nicht abgehaltene Termine bezahlst du nicht. Frag bei jedem Anbieter nach dieser Regel und nach der Frist, in der du reklamieren musst.

Wer liefert die Kontakte, ich oder ihr?

Am besten funktionieren deine eigenen Kontakte, also alte Anfragen, offene Angebote, Veranstaltungsteilnehmer und ehemalige Kunden. Sie kennen dich bereits, deshalb liegt die Terminquote um ein Vielfaches über der einer kalten Liste. Reicht dein Bestand nicht aus, stellen wir gemeinsam eine Zielkundenliste zusammen und recherchieren die fehlenden Daten wie Ansprechpartner und Durchwahl. Adressen verkaufen wir nicht.

Ist Telefonakquise im B2B erlaubt?

Bei Geschäftskunden ist die telefonische Ansprache unter den Voraussetzungen des § 7 UWG zulässig, insbesondere bei einer bestehenden oder früheren Geschäftsbeziehung oder wenn ein sachlicher Zusammenhang zum Angebot besteht. Verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der Daten bleibt derjenige, der sie einsetzt. Wir stellen dafür eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO bereit. Das ersetzt keine Rechtsberatung.

Wie schnell stehen die ersten Termine?

In der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Beauftragung. Danach brauchen wir deine Liste und einen Workshop-Termin von bis zu vier Stunden, anschließend laufen Screening und Einrichtung, und die ersten Anrufe gehen raus.

Lohnt sich der Terminkauf bei dir? 30 Min. 1:1